Berichte und Diskussionen

Dürresommer 2018. Die Steganlage bei Rehbach Ende Oktober. Mehr Bilder und Infos siehe unten
Dürresommer 2018. Die Steganlage bei Rehbach Ende Oktober. Mehr Bilder und Infos siehe unten

Trockengefallen. Steganlage Rehbach Ende Oktober

Herbst 2018

Tsunamistimmung in Rehbach. Zurückgelassene Schiffe liegen auf der Seite. Die Steganlage ist in weiten Teilen trocken gefallen. Da der Grund sehr uneben ist, ist abzuwarten, ob die Steganlage Schäden davon trägt.

Am Grund um den Steg sieht es aus wie sau. Vielleicht kann man über den Verein kurzfristig eine Säuberungsaktion starten. Die Gelegenheit wäre günstig. Der Müll könnte vielleicht auf dem Steg zwischengelagert werden. Ist die Steganlage im Frühjahr aufgeschwommen, könnte der Müll in kommunale Container geworfen werden.

Müllaktion im November?

Dafür müsste natürlch von Anfang an die Kommune Edertal und die Besitzerin und weitere Nutzer der Steganlage mit eingebunden werden. Spätestens am Vereinsabend Anfang November sollte die Reinungsaktion geplant werden. Es könnte ja sein, dass es doch wieder regnet.

Zu spät gekommen. Die Yacht ist unter dem Kran gestrandet
Zu spät gekommen. Die Yacht ist unter dem Kran gestrandet
Noch ein Schluck Wasser. Blick über die Steganlage nach Süden
Noch ein Schluck Wasser. Blick über die Steganlage nach Süden
Die Liegeplätze des USC liegen komplett trocken
Die Liegeplätze des USC liegen komplett trocken
Wadi-Feeling. Hier schwimmen sonst die Jollen vom USC
Wadi-Feeling. Hier schwimmen sonst die Jollen vom USC

Initiative "Rettet den Edersee". Erste Stellungnahmen aus Politik und Verwaltung

Sommerimpression am Edersee in 2018. Keine Zeitungsente sondern eine echte aus Plastik
Sommerimpression am Edersee in 2018. Keine Zeitungsente sondern eine echte aus Plastik

Herbst 2018


Die Initiative unter Leitung der Wassersportgemeinschaft Edersee-Diemelsee e.V. (WSGE) hat die Landtagswahl in Hessen genutzt, Stellungnahmen aus der Landes- und Bundespolitik zu erhalten. Über die nachfolgenden Links kann man sich einen kleinen Überblick zum Stand der Diskussion verschaffen

Waldecksche Landeszeitung: Rettet den Edersee: Neuer Schub für Initiative

Lokalo24: Ministerpräsident Bouffier erklärt Wasserstand am Edersee zur Chefsache

Deutschlandfunk Kultur: Wandern im Sumpf statt Schwimmen im See? (von 2017)

• Artikel von Sebastian Wache (WetterWelt) im Float Magazin zum Klimawandel und dessen sichtbaren Konsequenzen am Edersee.

Mitglieder aus unserem Verein stehen in Kontakt mit der Initiative. Wir sollten uns weiter an der Debatte beteiligen. Wer Informationen zur Veröffentlichung hat, bitte per E-Mail an den Webmaster senden.

Strohhut angesagt. Das USC-Segelcamp war von Freitag bis Sonntag gut besucht.
Strohhut angesagt. Das USC-Segelcamp war von Freitag bis Sonntag gut besucht.
Noch andere Kopfbedeckungen gesehen? Fotos bitte an den Webmaster
Noch andere Kopfbedeckungen gesehen? Fotos bitte an den Webmaster

Rund um die Uhr segeln. Sommerliches USC-Segel-Camp

Segel-Camp vom 17.–19. August 2018

Die Entscheidung für den Termin der Segelcamps ist jedes Jahr nicht einfach: Vor oder nach den Sommerferien? Sind die Sommerferien früh, bleibt eigentlich nur ein Termin im August. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre muss man dann allerings in Kauf nehmen, dass der Stausee nur noch wenig Wasser hat. Letztes Jahr war sogar schon in den Sommerferien der Wasserstand so niedrig, dass Gefahr bestand, dass die Boote schon raus mussten.

Rund um die Uhr segeln

Trotz der langen Trockenheit, Poseidon war 2018 zu den USClern wieder gnädig. Viele sind an den drei Tagen gekommen. Schon am Freitag Nachmittag wurde bei gutem Wind fleißig gesegelt. Samstag und Sonntag war ausreichtend Wind. So waren alle Vereinsboote zum Teil bis Mitternacht unterwegs.

Fotos gesucht

Mit Segeln, Zelten, Grillen, Klönsnack ... wurde das Segelcampwieder zu einem schönen Vereinserlebnis. Wer schöne Fotos hat, bitte an den Webmaster schicken.

Jede Mütze Wind zählt. Gleich drei Boote haben beim vereinsinternen Regattatraining den Spinnaker gesetzt.
Jede Mütze Wind zählt. Gleich drei Boote haben beim vereinsinternen Regattatraining den Spinnaker gesetzt.

Neustart geglückt. Sonntägliches USC-Regattatraining

 

12. August 2018, 14:00

 

Dieses Jahr haben mehrere USCler bei der Pfingstregatta auf dem Edersee teilgenommen und dabei jede Menge Spaß gehabt. Segelwettfahrten sollte man üben. Deshalb haben Matthias und Rolf zu einem ersten vereinsinternen Regattatraining eingeladen.

Mit vier Booten konnte in Rehbach ein kleines Regattafeld gebildet werden. Die Wettfahrt ging bis zu den Hopfenbergen und zurück. Bei oft flauen Winden war das schon eine Herausforderung. Wer einen Spinnaker hatte, hat ihn gesetzt. Er fiel aber immer wieder ein. So konnte selbst der Schwertzugvogel Milan als leichtes Boot lange gut mithalten.

Regattatraining bringt Pepp auch in einen eher müden Segelsonntag. Das kann man jeder Zeit wiederholen. Vielleicht wird Sonntag 14 Uhr zu einer steten Verabredung. Es geht darum zu üben und sich gegenseitig Tipps zu geben. Das ist auch für Segelanfänger interessant.

Molly on Tour. Erster Törn 2018 ging rund Als

Molly passiert die Klappbrücke von Sonderbourg über den Alssund
Molly passiert die Klappbrücke von Sonderbourg über den Alssund

Juni 2018

Segeln auf der Ostsee mit dem USC-Kassel: Die Segelsaison hat begonnen. Läuft alles wie nach Plan ist die  Comet 700 "Molly Moon" von Anfang Juni bis in den September mit wechselnde Crews aus Vereinsmitgliedern fast ununterbrochen unterwegs. "Molly Moon" liegt als Gastlieger bei der Seglervereinigung Altona-Ovelgönne (SVAOe eV).

Wochenende in Ecke

Der erste Törn war verbunden mit einem Tagestörn auf der Alexander von Humboldt II, die schon im Hinblick auf die Kieler Woche im Eckernförder Hafen Station gemacht hat. So blieb Molly bis Montag noch in Eckernförde. Gelegenheit für weitere Nachbesserung am Boot und samstags eine ausgedehnte Probefahrt auf der Eckerförder Bucht.

Der Aufenthalt am Wochenende in Eckernförde bot viel Gelegenheit, mit den Mitgliedern des SVAOe und den Gepflogenheiten am Steg bekannt zu machen. Im Vereinsheim gibt es Fahrräder, die man für Einkäufe oder Ausflüge nutzen kann. So wurde man Sonntag eine Landpartie entlang der schönen Eckernförder Bucht unternommen.

Als zus mit Molly

Montags ging es auf die Ostsee. Bei starken Winden von 5 bis 6 mit Böen ging es Richtung Flensburger Förde. Mit Wind gegenan und der kabbeligen Welle war man froh, abends im Hafen von Gelting Ruhe zu finden. Am nächsten Tag ging es über Sonderburg, durch Alssund und Als Fjord zur Bucht von Dyvig. Die Landabdeckung gewährte ruhigeres Fahrwasser. Von hier aus hätte man schnell die Inseln der Dänischen Südsee erreichen können. Da der Wind von Nordwest im Lauf der Woche auf Süd drehen sollte, war angesagt frühzeitig wieder Kurs auf Eckernförde zu nehmen.

Raumschoots wurde über den Kleinen Belt die Insel Als passiert. Richtung Maasholm musste wieder die raue See aus der Flensburger Förde befahren werden. Donnerstag ging es gegenan Richtung Eckernförde, die letzten zwei Stunden in der Bucht mit heftigem Regen. Freitags war anderes segeln: Sonnenschein, glattes Wasser und leichte Winde, ideal für ein Tag Erholung auf der Eckernförder Bucht.

Molly hat sich bei viel Wind und Welle bewährt. Auch weiter gelegene Ziele sind innerhalb einer Woche erreichbar. Zum Törn gibt es eine kleine Bildergalerie. In den Bildtexten finden sich Erfahrungen und Informationen, die nützlich sind.

Tolles Wetter, Toller Wind, Voller See! USCler bei der Pfingstregatta am Edersee

Jubel nach rauschender Fahrt. Die J22 geht nach der Teilnahme an der Pfingstregatta wieder an den Steg
Jubel nach rauschender Fahrt. Die J22 geht nach der Teilnahme an der Pfingstregatta wieder an den Steg

20. Mai 2018

An der Pfingstregatta Blaues Band vom SCE haben vom drei Boote mit Seglern des USC-Kassel teilgenommen. Zum ersten Mal war die J22 des Vereins mit am Start. Boot und Steuermann:

  • J22, Heinz-Jürgen Achterberg (hat sich mit USC Dortmund angemeldet)

  • Dyas, Perle, Jörg Albin

  • Sprinta Sport, Mathias Wangelin (hat sich mit SCE angemeldet)

Das Teilnehmerfeld war stattlich. 52 Boote waren gemeldet. Es gab 49 Wertungen: Hier der Link zur Teilnehmerliste der Pfingstregatta.

Der veranstaltende SCE veröffentlicht auch immer Bilder, das dauert aber noch. Zur Seite des SCE

Sonne und Regen. Frieslandsegeln 2018

Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern
Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern

31. Mai — 3. Juni 2018

Mit fünfzehn Polyfalken war der USC dieses Jahr auf den Seen und Kanälen Westfrieslands unterwegs. Da sich einige Teilnehmer spät entschlossen hatten, mussten Boote von einem zweiten Vercharterer gebucht werden. So wurde von Heeg und Langenweer gestartet. Die Flotte vereinigte sich am ersten Tag in Sloten.

Wandersegeln mit Gästen

Das Wandersegeln des USC-Kassel ist für Gäste offen. Auch Nichtmitglieder können mit segeln. Ganze Familien nehmen teil. Eine gute Gelegenheit für Groß und Klein intensiv mit dem Segeln vertraut zu werden. Täglich wird ein Ziel verabredet, dass oft auf Umwegen über Kanäle und Engstellen zu erreichen ist. So wird man auch mit Routenplanung vertraut.

Glücklich abgewettert

Dieses Jahr waen die Temperaturen angenehm. Man musste allerdings oft mit Regen und Böen rechnen. Trotzdem hatte man Glück: Der Gewitterschauer war zur Mittagspause an Land und der lang anhaltende,  heftige Regen war abends und nachts. Pech hatte nur, dessen Zelt den Regenmassen nicht Stand hielt. Wer auf den Booten unter der Persenning übernachtet hat, konnte ruhig den Regen verschlafen. – Revier in Google Maps ansehen

Fotos bitte an den Webmaster

Wer Fotos hat, die das Gemeinschaftserlebnis gut wiedergeben, bitte per E-Mail an den Webmaster senden. Es wird dann eine Galerie zusammengestellt.

Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Mastlegen gespart. Ein Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke aufBrückenwärter klappt die Brücke auf
Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke auf
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer

Fahrt nach Vöhl. Ansegeln der Segelsaison 2018 zu Himmelfahrt

Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.
Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.

6. Mai 2018

Beim Ansegeln geht es traditionell bis an das eine Ende der Welt. Für uns ist dies im Frühjahr der Zufluss der Eder. Es geht immer soweit wie es der Wind und Wetter zulassen. Zusätzlich entscheidet der Wasserstand des Stausees. In der Regel ist im Frühjahr jedoch mit Vollstau zu rechnen. Die Fahrt Eder aufwärts durch das Prinzental abseits jeder Uferstraße ist im Frühling ein besonderer Genuss.

Aufziehende Kaltfront

Das Ansegeln war dieses Jahr für Himmelfahrt vereinbart worden. Nach dem Rekordtiefstand im Mai letzten Jahres sollte es dieses Jahr besonders weit gehen. Wegen einer von Westen aufziehende massive Kaltfront mit Gewittergefahr war jedoch Vorsicht angesagt. Mancher USCler war gleich zu Hause geblieben. Auch andere waren zurückhaltend. Allgemein war für Himmelfahrt auffallend wenig Segelbetrieb auf dem Edersee.

Drei Boote des USC machten sich dem Wetter zum Trotz auf Richtung Vöhl. Ein Gastboot mit weiteren USClern schloss sich an. Bei lauem Wind ging es zunächst Richtung Halbinsel Scheid. Das kleine Geschwader war an deren Spitze angekommen, als wegen tiefschwarzer Wolken und dunklem Grummeln ein Stopp an dem nächsten Steg geraten war.

Trotzdem Vöhl knapp erreicht

Nach nur leichtem Regen wurde das Bild am Himmel wieder freundlicher. Da die Wetteraussichten weiter unsicher waren, teilte sich die Flotte. Zwei Boote segelten zurück in das Rehbacher Becken, um dort in der Nähe der USC-Liegeplätze zu kreuzen. Zwei Boote wollten noch weiter Richtung Vöhl. Bei Bringhausen war die Gesamtgemeinde erreicht. Erneut tiefschwarze Wolken und deutlich auffrischender Wind mit heftigen Böen rieten dann doch zur Umkehr.

Letztendlich hat die Spitze der Kaltfront den Edersee knapp südlich passiert. Nur die in Kassel Daheimgebliebenen wurden geduscht. Am Edersee klarte es zunehmend auf. Gleichzeitig nahmen Wind und Böen stetig zu. Es zeigten sich auf dem sonst eher glatten Wasser des Edersees sogar Katzenpfötchen. Wer sich traute hatte einen sportlichen Segeltag mit rauschender Fahrt. Ein Boot meldete Spitzengeschwindigkeiten von 5 Knoten.

Sehr gut besucht! Jahreshauptversammlung des Vereins

7. März 2018, Riverside, Auedamm 15

Statt des monatlichen Vereinsabend fand im März die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Hauptprogrammpunkte waren der Bericht des Vorstands, Diskussion der Berichte und Entlastung des Vorstands. Für die neue Amtsperiode wurde der Vorstand neu gewählt. Die bisherigen Mitglieder des Vorstand stellten sich wieder zur Wahl und wurden durch die Mitglieder im Amt bestätigt. Beisitzer, de die Arbeit des Vorstands unterstützen, sollen in Zukunft vom Vorstand benannt werden  Das weitgehend unveränderte Team findet ihr unter Verein/Team.

Hier das Protokoll zur Versammlung als PDF.

Pirat wird Zugvogel. Diskussion zur Entwicklung der Vereinsflotte

Bei dem sehr gut besuchten Vereinsabend im November ist über die Nutzung der Vereinsboote und die Entwicklung der Flotte intensiv diskutiert worden.

Ausgangspunkt war die Betrachtung der Statistik zur Bootsnutzung in dieser Saison. Sie zeigt, dass die zwei Zugvögel, Kompromiss und J/22, zu fast gleichen Teilen, 80 Prozent der Nutzungen abdecken. Der Pirat wurde deutlich weniger genutzt. Grundsätzlich sind die  Boote sind an Wochenenden täglich höchstens vier Stunden unterwegs.

Tendenz der Bootsnutzung

Die Bootsnutzung war dieses Jahr durch den besonderen Saisonverlauf mit frühem Niedrigwasser deutlich eingeschränkt. Laser und Kat kamen kaum zum Zug. Zudem hatten Felix und Kompromiss langfristige Schäden. Trotzdem bestätigt die Statistik in den Grundzügen den Trend der letzten Jahre.

Mit der Neuanschaffung der J/22 wurde dieses Jahr die Flotte vergrößert. Hauptziel war jedoch, die Flotte zu verjüngen und sportlich attraktiver zu machen. Dies scheint gelungen. Nach zunächst vorsichtiger Zurückhaltung wurde bald erkannt, dass die J/22 nicht schwieriger zu segeln ist wie ein Zugvogel.

Die Statistik zeigt: Es sind noch genügend Kapazitäten pro Boot frei. So liegt eine Reduzierung der aktiven Flotte nahe. Dies bietet dauernde Entlastung bei den Kosten (700 bis 1000 EUR pro Boot und Jahr) und bei dem für jedes Boot notwendigen persönlichen Einsatz zur Wartung und Betreuung. Umgekehrt kann erwartet werden, dass weniger Boote intensiver genutzt werden und so auch besser in Schuss gehalten werden.

Pirat wird Zugvogel

Von Seiten des Vorstands wurde vorgeschlagen, den Piraten nächstes Jahr in der Bootshalle zu lassen. Er steht als Ersatzboot weiter zur Verfügung. Zudem kann er ohne großen Aufwand für Ausflüge in fremde Gewässer (Steinhuder Meer … ) genutzt werden.

Es gab viele Wortmeldungen zum Thema. Dabei wurde zu Bedenken gegeben, dass der Pirat ideal sei, um alleine zu segeln. Nicht immer seien Mitsegler am See. Auch sei es interessant, gerade an Tagen mit idealem Segelwetter möglichst viele Boote am See zu haben.

Die Neuanschaffung der J/22 und von Molly Moon müsse nicht zur Reduzierung des gewohnten Angebots führen, sondern könnte als Erweiterung des Angebots gewertet werden, für dass die Mitglieder bereit wären, etwas mehr Beitrag zu zahlen. Mit 10 Euro mehr pro Jahr seien die Mehrkosten durch ein zusätzliches Boot leicht aufzufangen. Eine solche Erhöhung läge ohnehin nur im Rahmen des Inflation-Ausgleichs.

Nach längerer Diskussion bat der Vorstand um ein Meinungsbild aus dem Kreis der Anwesenden. Das bestätigte dann doch den ursprünglichen Vorschlag des Vorstands. Der Pirat wird demnach im nächsten Frühling nicht an den See gebracht. Wie es weiter geht, entscheidet der Verlauf der Segelsaison und vor allem das Interesse und Engagement der Mitglieder.

Wetterkapriolen beim Segelcamp 2017: Freitag gab es starken Regen, Samstag Böen bis 6 und Sonntag endlich schönes Segelwetter mit Sonne

Viel Abwechslung. Beim Segelcamp 2017 wurde nicht nur gesegelt

USC-Segelcamp, 18.-20.08.2017

Das Segelcamp 2017 lag zum ersten Mal nach den Somerferien. Viele vom Verein und einige Gäste waren da. Wohl auch wegen des nicht idealen Wetters blieben wenige über Nacht. So wechselte die Belegschaft ständig. Seglerisch gab es vor allem ein Interesse: Die J/22 besser kennenlernen und ausprobieren. So war dieses Boot fast ständig unterwegs, während die meisten anderen Boote überwiegend am Steg blieben.

Am Freitag ging nichts ohne Regenschirm
Sonntag beim Frühstück lachte nicht nur die Sonne
Ederseesegeln wie im Bilderbuch am Sonntag
Zur neu erwordenen J/22 wurde Wissen ausgetauscht und praktisch geübt

Richtig kennenlernen. Einführung in die Vereinsboote

Reges Interesse bei der ersten Einführung im Mai. Die allgemeinen Regeln am Steg, die Handhabung der Boote und die sozialen Geflogenheiten im Verein wurden gründlich erklärt.

Bootseinführung, Samstag, 21.Mai und 10. Juni 2017

Die Einführung in die Vereinsboote ist der Saisonstart für die Neuen im Verein. Sie fand dieses Jahr sehr reges Interesse. Dieses Jahr gab es sogar zwei Termine für die Einführung.

Jedes Jahr kommen über die Ausbildung neue Segler zum Verein. Die grundlegende Ausbildung in der Praxis erhalten sie an zwei Wochenenden bei der Segelschule Rehbach. Danach sind noch zwei Monate Zeit bis zur Segelprüfung Binnen, die wieder bei der Segelschule stattfindet. So ist noch genügend Zeit, für die Prüfung zu üben. Segelschülern, die dem Verein im Rahmen der Ausbildung beigetreten sind, stehen dafür die Jollen des Vereins zur Verfügung.

Verstehen und mitdenken. Das Rigg wird in seinen Grundfunktionen für alle Boote erklärt
Einfach aber genial. Beim Pirat kann man traitionelle Techniken kennen und lieben lernen
Gute Seemannschaft. Nur wenn die Boote ordentlich geführt und hinterlassen werden, haben alle Spaß

 

Damit Segler und Boote keinen Schaden davontragen gibt es eine gründliche Einführung. Jedes Boot hat seine Besonderheiten. Die Boote werden gemeinschaftlich genutzt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder das Boot nicht nur richtig bedient, sondern es auch ordnungsgemäß vertäut, die Segel trocken und faltenfrei verpackt, alles überprüft, ordentlich verstaut und mit der Persenning wind- und regensicher abdeckt.

Sich kümmern, damit alle Spaß haben

Zudem wird erklärt, wie das Schlüsselsystem funktioniert, was am Steg zu beachten ist, wie man sicher im Hafen manövriert, wie man sich ins Nutzungbuch einträgt ... USC-Segeln findet in Gemeinschaft statt. Es ist üblich, sich schon im Voraus für die Fahrt zum See zu verabreden. Wenn Platz im Boot ist, werden einzelne am Steg zum Mitsegeln eingeladen.

Die Nutzung der Boote regeln die, die vor Ort sind. Man trägt seine Handynummer in das Nutzungsbuch ein, damit Nachkommende ihr Interesse anmelden können. Alle zwei Stunden kommt man beim Steg vorbei, übergibt das Boot oder ermöglicht zuzusteigen.

Frühlingserwachen bei Countryrose. Bootsarbeiten 2017

Plätze tauschen. Die Kompromiss geht vorzeitig an den Steg und macht in der Bootshalle so Platz für Molly Moon, die für die Ostsee vorbereitet werden musste
Nicht nur schleifen, lackieren und polieren. Auch die Segel werden auf Verscheliß überprüft und ausgebessert.

März und April 2017

Die milden Temperaturen und die Sonne haben viele USCler zur Bootshalle in Niestetal gelockt. So hatten die Bootarbeiten einen guten Start. Es hat gleich ordentlich geruckt. Trotz Osterferien wurde alles rechtzeitig fertig.

Da Platz gebraucht wurde für die Bootsarbeiten an der neuen Yacht für die Ostsee kamen die Kompromiss und der Pirat schon vorzeitig an den Steg.

Bei anderen Booten ging es nicht so schnell. Die Takelung von Kielzugvogel Felix zu vereinfachen, dauerte etwas länger als erwartet. Beim Schwertzugvogel Milan haben sich erneut morsche Stellen gezeigt. Nach der gründlichen Reparatur am Steven im letzten Jahr musste jetzt am Heck ein längeres Stück erneuert werden.