Berichte und Diskussionen


Ausflug ins Grüne. Anfang August mit dem Pirat zur Banfe

Ederauen im Fürstental  Anfang August
Ederauen im Fürstental Anfang August
Niedrigwasser vor der Banfe
Niedrigwasser vor der Banfe
Blick in die Banfe
Blick in die Banfe
Eder oberhalb der Banfe Richtung Asel
Eder oberhalb der Banfe Richtung Asel

 

Anfang August 2020

Bei so niedrigem Wasserstand segeln Eder aufwärts nur noch wenige. Eine solche Exkursion ist ein kleines Abenteur, also nicht ohne Risiko. Ein kleiner Bildbericht von einem Törn mit dem Piraten informiert.

Mit dem Piraten kam man bis 100 m oberhalb der Bamfe, dort ist die Eder nur noch ein ca. 20 m breiter Fluß. Die Bampfe liegt trocken.

Rechtzeitig Schwert aufholen

Man muss allerdings davon ausgehen, dass die Ufer nur noch flach überspült sind. Vor Fürstental rechtab des Vereinshauses und der Gaststätte kann man unvermutet mitten im Wasser mit dem Schwert auflaufen. Das Foto zeigt den Wasserstand dort und eine schöne Blumenwiese. Rechtzeitig Schwert aufholen ist also Pflicht. Sonst muss man sich eventuell freistaken.

Ein tückisches Hindernis ist bei Niedrigwasser die Brücke von Bringhausen nach Scheid. Man sieht meistens nur die beiden Anfahrten. Genau in deren Mitte befindet sich noch der Stumpf eines Brückenpfeilers, der erst sehr spät frei liegt.

Frühes Saisonende Anfang September. Pirat mit Opti im Schlepp segelt Kurs Slippstelle vor Rehbach
Frühes Saisonende Anfang September. Pirat mit Opti im Schlepp segelt Kurs Slippstelle vor Rehbach

Selbst Optimist verlässt sinkenden Edersee. Wie 2018 erneut vorzeitiges Ausbooten

6.+ 7. September 2019

Eine weitere Fußnote zum Thema Klimawandel: Bei erneutem Trockensommer reicht der Vollstau vom Frühjahr nicht aus, eine volle Segelsaison bis Mitte Oktober zu ermöglichen. Wegen Niedrigwasser war der letzte Krantermin für den 10. September angesetzt. Deshalb mussten die großen Boote auf jeden Fall raus.

Zudem wird das Slippen der Jollen immer schweriger, je niedriger der Wasserstand sinkt. Die Hänge der Talsperre sind steinig, glatt und haben gutss Gefälle. So gibt es einige günstige Slippstellen, solange der Wasserstand hoch ist.

Alle Boote mussten raus

Der Grund des Edersees ist aber flach und schlammig. Slippt man bei Niedrigwasser müssen die Trailer weit ins Wasser geschoben werden, damit das Boot auf den Trailer schwimmen kann. Anschließend muss der Trailer mit der Last des Bootes lange durch den Schlamm geschleppt werden, bis wieder steiniger Boden erreicht ist, auf dem der Trailer vernünftig rollt.

Deshalb wurde auf dem Vereinsabend Anfang September beschlossen, kurzfristig alle Boote dem See zu entnehmen. Die J22 war schon vor zwei Wochen von ihren Obleuten in ihr Winterlager gebracht worden. An zwei Tagen wurde dies mit vereinten Kräften umgestzt. Für die zwei Laser blieben keine Tansportkapazitäten frei. Sie müssen noch geholt werde. Bis dahin liegen sie aber sicher auf ihrem Ponton.

Zweiter Dürresommer in Folge. Wegen Niedrigwaser müssen die USC-Boote vorzeitig der Talsperre entnommen werden
Zweiter Dürresommer in Folge. Wegen Niedrigwaser müssen die USC-Boote vorzeitig der Talsperre entnommen werden
Leichtgewicht am Kran. Um die neu erworbene Lightning möglichst vor Schrammen beim Slippen zu bewahren, wurde sie gekrant
Leichtgewicht am Kran. Um die neu erworbene Lightning möglichst vor Schrammen beim Slippen zu bewahren, wurde sie gekrant

Warum in die Ferne... Segelsommer am Edersee

Die J22 ist aus der USC-Flotte nicht mehr wegzudenken
Die J22 ist aus der USC-Flotte nicht mehr wegzudenken
Guter Wind. Die Varianta in voller Fahrt
Guter Wind. Die Varianta in voller Fahrt
Ein guter Sommer für die Laser: Sonne, Wind und viel frisches Wasser im See
Ein guter Sommer für die Laser: Sonne, Wind und viel frisches Wasser im See
Die Lightning, Neuerwerbung von diesem Jahr, avanziert schnell zum Liebling in der Vereinsflotte
Die Lightning, Neuerwerbung von diesem Jahr, avanziert schnell zum Liebling in der Vereinsflotte

 

Guter Wind, noch Wasser, genügend Daheimgebliebene, das zeigt die gute Auslastung der USC-Flotte. Kompromiss, Ostwind, J22 und Laser sind gut in Fahrt.

USC-Segelcamp im August

Schon mal vormerken: Kurz nach den Sommerferien, am 16. August findet das USC-Segelcamp in Rehbach am Edersee statt. Segeln und mehr ... Tagsüber segeln mit Boote- und Crew-Wechsel im 2-Stundentakt, abends grillen und feiern. Eine gute Gelegenheit sich mit allen Booten vertraut zu machen und sich im Verein besser kennenzulernen.

Lauern vor der Startlinie. Das Feld der USC-Spaßregatta 2019 war mit Vereinsbooten und Gästen gut besetzt
Lauern vor der Startlinie. Das Feld der USC-Spaßregatta 2019 war mit Vereinsbooten und Gästen gut besetzt

Heißes Rennen. USC-Vereinsregatta hatte nur Sieger

30. Juni 2019

Nach zwei Jahren Pause ging der USC wieder an den Start zu einer Vereinsregatta. Wie üblich waren Segelgäste und Gästeboote gerne gesehen. So bildeten neun Boote mit über zwanzig Segleren ein statliches Regattafeld. Da unterschiedlichste Bootstypen im Rennen waren, wurde nach Yardstick gewertet. Die Ergebnisse werden bald bekannt gegeben. Wer sich über die Bootstypen informieren will, hier ein Link zur vorab veröffentlichen Yardstick-Liste. Nicht alle Bootstypen auf der Liste haben teilgenommen.

Bildergalerie

Für die, die gerne Bilder schauen, gibt es eine kleine Galerie zur Vereinsregatta 2019. Da da Fotoboot früh ins Hintertreffen kam, sind die meisten Fotos vor dem Start und bis zur ersten Wendeboje. Dazu gibt es noch Fotos und sogar einen Video, die der Regattaleiter vom Startboot aufgenommen hat.

Wer noch Bilder beisteuern kann, bitte per E-Mail an den Webmaster senden

Bojenballett in Zeitlupe. Bei wenig Wind umrundet das Regattafeld in enger Folge die erste Boje
Bojenballett in Zeitlupe. Bei wenig Wind umrundet das Regattafeld in enger Folge die erste Boje
Ablaus für alle. Jedes Boot bekam zur Erinnerung eine Medaille, für alle Segler gab es Kuchen
Ablaus für alle. Jedes Boot bekam zur Erinnerung eine Medaille, für alle Segler gab es Kuchen
Zwei Welten. Molly und die hundertjährige Danae aus Eckernförde am Abend vor dem Kran.
Zwei Welten. Molly und die hundertjährige Danae aus Eckernförde am Abend vor dem Kran.

Tolle Stimmung am Mastkran. Molly in Eckernförde eingetroffen

18.Juni 2019

Mit leichter Verspätung hat alles gut geklappt. Molly konnte nach Eckernförde gefahren werden und wurde dort gekrant. Der Mastfuß hatte letztes Jahr ein Riss abbekommen. Als Ersatz wurde ein Werkstück nach Maß hergestellt. Da sehr exakt gearbeitet wurde, wurde dieses Mal der Mast vorsichtig mt Hilfe des Mastkrans gesetzt. Erneuter Bruch sollte auf jeden Fall vermieden werden. Es hat alles gut funktioniert.

Das Rigg der Danae

Da sonst noch einiges am Schiff zu richten war, gab es eine längere Bastellsession am Mastkran. Vor Molly war die hundertjährige Danae gekrant worden. Boote und Crews hatten sich schon am Vorabend kennen gelernt. Es war interessant zu sehen, wie das aufwendige Rigg der Danae von mehreren Leuten in traumwandlerischer Sicherheit ohne Bauplan aus lauter Einzelteilen zusamen montiert wurde. Trotz der Routine dauerte es drei Stunden. Viel Zeit für gute Unterhaltung von Crew zu Crew.

Der spannende Moment. Nach drei Stunden Vorarbeiten wird der Mast der Danae gestellt.
Der spannende Moment. Nach drei Stunden Vorarbeiten wird der Mast der Danae gestellt.
Viel zu basteln und Spannung auch bei Molly. Wie klappt es mit dem nachgearbeitete Mastfuß?
Viel zu basteln und Spannung auch bei Molly. Wie klappt es mit dem nachgearbeitete Mastfuß?

Ostwind am Edersee. Probefahrten mit der neuen Lightning über Pfingsten

Segelspaß abseits der Pfingstregatta. Die Lightning wurde von Grund auf überprüft und ausprobiert
Segelspaß abseits der Pfingstregatta. Die Lightning wurde von Grund auf überprüft und ausprobiert

Bei strahlendem Pfingstwetter und mäßigen Winden ist die neue Lightning des USC-Kassel gründlich getestet worden. Schoten, Falle, Klampen und Klemmen, alles wurde untersucht. Kleine Verbesserungen konnten schon angebracht werden. Hat man sich an gewisse Eigenheiten des Rigg gewöhnt, ist die Lghtning unproblematisch zu segeln. Ein kleiner Bildbericht gibt eine erste Einführung in das Boot.

Erst lenzen, dann segeln

Auf jeden Fall beachten: Die Persenning ist nicht ganz dicht. Es musste als erstes leicht gelenzt werden. Ein passendes Ösfass ist an Bord. Zusätzlich wäre ein großer Schwamm praktisch. Nach stärkeren Regenfällen und längeren Ruhezeiten sollte man das Boot auf jeden Fall überprüfen und dafür sorgen, dass es trocken bleibt.

Das Boot ist nicht selbstlenzend. Nach Kentern ist es wohl ohne Hilfe von außen nicht wieder aufzurichten. Über Auftriebkörper sollte nachgedacht werden. Eine Studie zu Stabilität und Kentern findet sie bei der amerikanischen Klassenvereinigung. • Mehr Infos zur Lightning

Wandersegeln mit dem USC in Westfriesland am Himmelfahrtswochenende. Zwanzig Boote bildeten eine stolze Flotte. Hier Blick auf den Passantenhafen in Sloten. – Bericht und weitere Bilder folgen
Wandersegeln mit dem USC in Westfriesland am Himmelfahrtswochenende. Zwanzig Boote bildeten eine stolze Flotte. Hier Blick auf den Passantenhafen in Sloten.

Mächtig aufgekreuzt. Mit zwanzig Booten in Friesland

Himmelfahrtswocheende 30. Mai bis 2. Juni 2019

Zum jährlichen "Betriebsausflug" des USC-Kassel nach Westfriesland in den Niederlanden hatte sich dieses Jahr eine stolze Flotte zusammengefunden. Insgesamt zwanzig Polyfalken wurden bei mehreren Charterern gebucht. Bei diesem Segeln in fremden Gewässern nehmen nicht nur die am Edersee aktiven Segler teil, sondern auch Freunde und Familienangehörige aus Berlin, Frankfurt ... Jugendliche und Studenten, die schon als Kinder mit gesegelt sind, bilden mit ihren Freunden Crews für "Jugendboote".

Dieses Jahr gab es mächtig Wind. Es begann mit Windstärke 6 die zum Glück langsam abnahm. Am dritten Tag schlief der Wind nachmittags fast ein. Wer am Sonntag noch länger bleiben konnte, hatte einen Bilderbuchsegeltag auf dem Heeger Meer mit frischem Wind und strahlender Sonne.

Windabdeckung dieses Mal gefragt

Übernachtet wird auf den Booten oder in Zelten, die direkt am Hafen aufgestellt werden können. Jeden Morgen gab es eine Crewbesprechung. Dabei wurde diskutiert, welche dem Wind angemessenen Strecken gesegelt werden können. Dieses Jahr war ausreichend Windabdeckung wichtig. Vereinbart wurde ein gemeinsames Ziel für den Abend. Jedes Boot konnte den Tag selbst gestalten. Einige verabredeten sich, gemeinsam zu segeln.

Wegen der großen Flotte konnten wir nur wenige große Häfen als Ziel wählen. Ziele war dieses Jahr Langweer, Sloten und die Insel Rakkenpolle im Heeger Meer. • Mehr Infos zum Frieslandsegeln

Frieslandsegeln 2020 wieder über Himmelfahrt

Himmelfahrt oder Fronleichnam? Liegt Himmelfahrt sehr früh findet das Frieslandsegeln über Fronleichnam statt. Himmelfahrt hat den Vorteil, dass Freunde des USC-Kassel aus allen Bundesländern teilnehmen können. Im nächsten Jahr liegt Himmelfahrt günstig. Beim Vereinsabend im Juni wurde beschlossen, dass das nächste Frieslandsegeln vom 21. bis 24. Mai 2020 stattfindet. Anmeldungen werden ab dem Vereinsabend im November 2019 gesammelt. Im Januar wird gebucht. Früh zu sein ist wichtig, da der Vercharterer mit den besten Booten "Hoora" schnell ausgebucht ist.

Von wo weht der Wind. Crewbesprechung über Kurs und Ziele am Morgen
Von wo weht der Wind. Crewbesprechung über Kurs und Ziele am Morgen
Friesland alt und jung. Traditionelles Plattbodenschiff – oft Nachbauten – begegnet Polyfalken
Friesland alt und jung. Traditionelles Plattbodenschiff – oft Nachbauten – begegnet Polyfalken

Gelungener Saisonstart. Bootseinführung und Segelcoaching

Saisonstart unter vollen Segeln. Die J22 unter Spinnaker macht Tempo
Saisonstart unter vollen Segeln. Die J22 unter Spinnaker macht Tempo

Mai 2019

Der Pegelstand ist hoch, Tendenz weiter steigend. Bei Sonne und gutem Wind bietet der Edersee im Mai eine prächtige Kulisse für den Start in die Segelsaison.

Einführung in die Vereinsboote

Für die Neuen gab es eine Einführung in die Boote und die Gepflogenenheiten des Vereins. Zunächst wurde alles erklärt, was am Steg und bei der Nutzung der Vereinsboote zu beachten ist. Dann wurde in das Handling der Boote eingeführt. In der Theorie und praktisch unter Anleitung der Segelschule Rehbach wurde schon gelernt, wie Segeln funktioniert. Der USC hat jedoch sehr unterschiedliche Bootstypen. Da gibt es jeweils Besonderes kennen zu lernen und praktisch zu üben.

Mit den Jollen des Vereins können sich die Segelanfänger auf die Segelprüfung vorbereiten.

Neu: Vereinsinternes Segelcoaching

Erstmalig gab es zusätzlich das Angebot, sich unter Anleitung erfahrener Segler mit allen Booten und den speziellen Anforderungen des Segelreviers vertraut zu machen. Das Segelcoaching war nicht nur für Anfänger von Interesse. Wer sich bisher noch nicht getraut hat, konnte zum Beispiel mit der J22 unter Spinnaker segeln lernen. Außerdem konnten sich alle mit der gerade neu erworbenen Lightning vertraut machen.

Lichtmoment am Edersee. Bei dramatischem Himmel zieht die neu erworbene Lightning ihre erste Bahn
Lichtmoment am Edersee. Bei dramatischem Himmel zieht die neu erworbene Lightning ihre erste Bahn

"Ostwind" – Neues Schmuckstück am USC-Steg

Mai 2019

Nachdem die JHV den Ankauf eines neuen Bootes beschlossen und der altgediente "Milan" beim Wassern leck geschlagen war, tagte die Findungskommission und war sich nach zwei Stunden intensiver Sichtung verschiedenster Schwert- und Kieljollen einig, der "Ostwind" soll unser neues Vereinsboot werden.

Erste Lightning am Edersee?

Dieses Boot aus der amerikanischen Lightning-Klasse – die Abmessungen sind mit denen eines Zugvogels fast identisch – bietet folgende Features: Es stammt aus 2012, ist komplett aus Holz, hat nie länger als nur ein paar wenige Tage im Süßwasser gelegen, bietet trotz Schwertkasten Platz für 3-4 Erwachsene, die zudem komfortabel auf Bänken Platz nehmen können, ist von einem Bootsbauer tiptop in Schuss gehalten worden, besitzt alles Zubehör inklusive Trailer, E-Motor und Akku und war obendrein für einen überaus fairen Preis in Berlin zu kaufen.

Roland hat ihn für uns Donnerstag/Freitag aus Tempelhof geholt und seit Samstagnachmittag liegt er aufgezäumt an seinem neuen Platz am Edersee. Nachdem zwei größere Fender, eine neue Fockschot und ein neuer Baumniederholer erworben waren, ging es zu einem ersten Probeschlag auf den See.

Feierlicher Moment

Das Wetter zeigte sich in diesem feierlichen Moment von seiner besten Seite: Die Graupelschauer verzogen sich und die Sonne strahlte von einem blitzblanken Himmel. Ein super Start in die neue Saison. – Bildergalerie vom Slippen

Die Lightning ist breiter als die Zugvögel. Damit sie so frei in der Box liegt, dass der Steg auch bei stärksten Böen keinen Druck auf sie ausübt, muss noch optimert werden. Die Lightning steht erst nach der Bootseinführung am 18. Mai zum Segeln zur Verfügung.

Mehr Infos unter Revier und Flotte

Maifrisch. Lightning-Slippen nach Pfarrer Kneipp
Maifrisch. Lightning-Slippen nach Pfarrer Kneipp
Willkommen im Club. Die Ostwind legt zum ersten Mal am Steg an
Willkommen im Club. Die Ostwind legt zum ersten Mal am Steg an
Dürresommer 2018. Die Steganlage bei Rehbach Ende Oktober. Mehr Bilder und Infos siehe unten
Dürresommer 2018. Die Steganlage bei Rehbach Ende Oktober. Mehr Bilder und Infos siehe unten

Trockengefallen. Steganlage Rehbach Ende Oktober

Herbst 2018

Tsunamistimmung in Rehbach. Zurückgelassene Schiffe liegen auf der Seite. Die Steganlage ist in weiten Teilen trocken gefallen. Da der Grund sehr uneben ist, ist abzuwarten, ob die Steganlage Schäden davon trägt.

Am Grund um den Steg sieht es aus wie sau. Vielleicht kann man über den Verein kurzfristig eine Säuberungsaktion starten. Die Gelegenheit wäre günstig. Der Müll könnte vielleicht auf dem Steg zwischengelagert werden. Ist die Steganlage im Frühjahr aufgeschwommen, könnte der Müll in kommunale Container geworfen werden.

Müllaktion im November?

Dafür müsste natürlch von Anfang an die Kommune Edertal und die Besitzerin und weitere Nutzer der Steganlage mit eingebunden werden. Spätestens am Vereinsabend Anfang November sollte die Reinungsaktion geplant werden. Es könnte ja sein, dass es doch wieder regnet.

Zu spät gekommen. Die Yacht ist unter dem Kran gestrandet
Zu spät gekommen. Die Yacht ist unter dem Kran gestrandet
Noch ein Schluck Wasser. Blick über die Steganlage nach Süden
Noch ein Schluck Wasser. Blick über die Steganlage nach Süden
Die Liegeplätze des USC liegen komplett trocken
Die Liegeplätze des USC liegen komplett trocken
Wadi-Feeling. Hier schwimmen sonst die Jollen vom USC
Wadi-Feeling. Hier schwimmen sonst die Jollen vom USC

Initiative "Rettet den Edersee". Erste Stellungnahmen aus Politik und Verwaltung

Sommerimpression am Edersee in 2018. Keine Zeitungsente sondern eine echte aus Plastik
Sommerimpression am Edersee in 2018. Keine Zeitungsente sondern eine echte aus Plastik

Herbst 2018


Die Initiative unter Leitung der Wassersportgemeinschaft Edersee-Diemelsee e.V. (WSGE) hat die Landtagswahl in Hessen genutzt, Stellungnahmen aus der Landes- und Bundespolitik zu erhalten. Über die nachfolgenden Links kann man sich einen kleinen Überblick zum Stand der Diskussion verschaffen

Waldecksche Landeszeitung: Rettet den Edersee: Neuer Schub für Initiative

Lokalo24: Ministerpräsident Bouffier erklärt Wasserstand am Edersee zur Chefsache

Deutschlandfunk Kultur: Wandern im Sumpf statt Schwimmen im See? (von 2017)

• Artikel von Sebastian Wache (WetterWelt) im Float Magazin zum Klimawandel und dessen sichtbaren Konsequenzen am Edersee.

Mitglieder aus unserem Verein stehen in Kontakt mit der Initiative. Wir sollten uns weiter an der Debatte beteiligen. Wer Informationen zur Veröffentlichung hat, bitte per E-Mail an den Webmaster senden.

Strohhut angesagt. Das USC-Segelcamp war von Freitag bis Sonntag gut besucht.
Strohhut angesagt. Das USC-Segelcamp war von Freitag bis Sonntag gut besucht.
Noch andere Kopfbedeckungen gesehen? Fotos bitte an den Webmaster
Noch andere Kopfbedeckungen gesehen? Fotos bitte an den Webmaster

Rund um die Uhr segeln. Sommerliches USC-Segel-Camp

Segel-Camp vom 17.–19. August 2018

Die Entscheidung für den Termin der Segelcamps ist jedes Jahr nicht einfach: Vor oder nach den Sommerferien? Sind die Sommerferien früh, bleibt eigentlich nur ein Termin im August. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre muss man dann allerings in Kauf nehmen, dass der Stausee nur noch wenig Wasser hat. Letztes Jahr war sogar schon in den Sommerferien der Wasserstand so niedrig, dass Gefahr bestand, dass die Boote schon raus mussten.

Rund um die Uhr segeln

Trotz der langen Trockenheit, Poseidon war 2018 zu den USClern wieder gnädig. Viele sind an den drei Tagen gekommen. Schon am Freitag Nachmittag wurde bei gutem Wind fleißig gesegelt. Samstag und Sonntag war ausreichtend Wind. So waren alle Vereinsboote zum Teil bis Mitternacht unterwegs.

Fotos gesucht

Mit Segeln, Zelten, Grillen, Klönsnack ... wurde das Segelcampwieder zu einem schönen Vereinserlebnis. Wer schöne Fotos hat, bitte an den Webmaster schicken.

Jede Mütze Wind zählt. Gleich drei Boote haben beim vereinsinternen Regattatraining den Spinnaker gesetzt.
Jede Mütze Wind zählt. Gleich drei Boote haben beim vereinsinternen Regattatraining den Spinnaker gesetzt.

Neustart geglückt. Sonntägliches USC-Regattatraining

 

12. August 2018, 14:00

 

Dieses Jahr haben mehrere USCler bei der Pfingstregatta auf dem Edersee teilgenommen und dabei jede Menge Spaß gehabt. Segelwettfahrten sollte man üben. Deshalb haben Matthias und Rolf zu einem ersten vereinsinternen Regattatraining eingeladen.

Mit vier Booten konnte in Rehbach ein kleines Regattafeld gebildet werden. Die Wettfahrt ging bis zu den Hopfenbergen und zurück. Bei oft flauen Winden war das schon eine Herausforderung. Wer einen Spinnaker hatte, hat ihn gesetzt. Er fiel aber immer wieder ein. So konnte selbst der Schwertzugvogel Milan als leichtes Boot lange gut mithalten.

Regattatraining bringt Pepp auch in einen eher müden Segelsonntag. Das kann man jeder Zeit wiederholen. Vielleicht wird Sonntag 14 Uhr zu einer steten Verabredung. Es geht darum zu üben und sich gegenseitig Tipps zu geben. Das ist auch für Segelanfänger interessant.

Molly on Tour. Erster Törn 2018 ging rund Als

Molly passiert die Klappbrücke von Sonderbourg über den Alssund
Molly passiert die Klappbrücke von Sonderbourg über den Alssund

Juni 2018

Segeln auf der Ostsee mit dem USC-Kassel: Die Segelsaison hat begonnen. Läuft alles wie nach Plan ist die  Comet 700 "Molly Moon" von Anfang Juni bis in den September mit wechselnde Crews aus Vereinsmitgliedern fast ununterbrochen unterwegs. "Molly Moon" liegt als Gastlieger bei der Seglervereinigung Altona-Ovelgönne (SVAOe eV).

Wochenende in Ecke

Der erste Törn war verbunden mit einem Tagestörn auf der Alexander von Humboldt II, die schon im Hinblick auf die Kieler Woche im Eckernförder Hafen Station gemacht hat. So blieb Molly bis Montag noch in Eckernförde. Gelegenheit für weitere Nachbesserung am Boot und samstags eine ausgedehnte Probefahrt auf der Eckerförder Bucht.

Der Aufenthalt am Wochenende in Eckernförde bot viel Gelegenheit, mit den Mitgliedern des SVAOe und den Gepflogenheiten am Steg bekannt zu machen. Im Vereinsheim gibt es Fahrräder, die man für Einkäufe oder Ausflüge nutzen kann. So wurde man Sonntag eine Landpartie entlang der schönen Eckernförder Bucht unternommen.

Als zus mit Molly

Montags ging es auf die Ostsee. Bei starken Winden von 5 bis 6 mit Böen ging es Richtung Flensburger Förde. Mit Wind gegenan und der kabbeligen Welle war man froh, abends im Hafen von Gelting Ruhe zu finden. Am nächsten Tag ging es über Sonderburg, durch Alssund und Als Fjord zur Bucht von Dyvig. Die Landabdeckung gewährte ruhigeres Fahrwasser. Von hier aus hätte man schnell die Inseln der Dänischen Südsee erreichen können. Da der Wind von Nordwest im Lauf der Woche auf Süd drehen sollte, war angesagt frühzeitig wieder Kurs auf Eckernförde zu nehmen.

Raumschoots wurde über den Kleinen Belt die Insel Als passiert. Richtung Maasholm musste wieder die raue See aus der Flensburger Förde befahren werden. Donnerstag ging es gegenan Richtung Eckernförde, die letzten zwei Stunden in der Bucht mit heftigem Regen. Freitags war anderes segeln: Sonnenschein, glattes Wasser und leichte Winde, ideal für ein Tag Erholung auf der Eckernförder Bucht.

Molly hat sich bei viel Wind und Welle bewährt. Auch weiter gelegene Ziele sind innerhalb einer Woche erreichbar. Zum Törn gibt es eine kleine Bildergalerie. In den Bildtexten finden sich Erfahrungen und Informationen, die nützlich sind.

Tolles Wetter, Toller Wind, Voller See! USCler bei der Pfingstregatta am Edersee

Jubel nach rauschender Fahrt. Die J22 geht nach der Teilnahme an der Pfingstregatta wieder an den Steg
Jubel nach rauschender Fahrt. Die J22 geht nach der Teilnahme an der Pfingstregatta wieder an den Steg

20. Mai 2018

An der Pfingstregatta Blaues Band vom SCE haben vom drei Boote mit Seglern des USC-Kassel teilgenommen. Zum ersten Mal war die J22 des Vereins mit am Start. Boot und Steuermann:

  • J22, Heinz-Jürgen Achterberg (hat sich mit USC Dortmund angemeldet)

  • Dyas, Perle, Jörg Albin

  • Sprinta Sport, Mathias Wangelin (hat sich mit SCE angemeldet)

Das Teilnehmerfeld war stattlich. 52 Boote waren gemeldet. Es gab 49 Wertungen: Hier der Link zur Teilnehmerliste der Pfingstregatta.

Der veranstaltende SCE veröffentlicht auch immer Bilder, das dauert aber noch. Zur Seite des SCE

Sonne und Regen. Frieslandsegeln 2018

Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern
Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern

31. Mai — 3. Juni 2018

Mit fünfzehn Polyfalken war der USC dieses Jahr auf den Seen und Kanälen Westfrieslands unterwegs. Da sich einige Teilnehmer spät entschlossen hatten, mussten Boote von einem zweiten Vercharterer gebucht werden. So wurde von Heeg und Langenweer gestartet. Die Flotte vereinigte sich am ersten Tag in Sloten.

Wandersegeln mit Gästen

Das Wandersegeln des USC-Kassel ist für Gäste offen. Auch Nichtmitglieder können mit segeln. Ganze Familien nehmen teil. Eine gute Gelegenheit für Groß und Klein intensiv mit dem Segeln vertraut zu werden. Täglich wird ein Ziel verabredet, dass oft auf Umwegen über Kanäle und Engstellen zu erreichen ist. So wird man auch mit Routenplanung vertraut.

Glücklich abgewettert

Dieses Jahr waen die Temperaturen angenehm. Man musste allerdings oft mit Regen und Böen rechnen. Trotzdem hatte man Glück: Der Gewitterschauer war zur Mittagspause an Land und der lang anhaltende,  heftige Regen war abends und nachts. Pech hatte nur, dessen Zelt den Regenmassen nicht Stand hielt. Wer auf den Booten unter der Persenning übernachtet hat, konnte ruhig den Regen verschlafen. – Revier in Google Maps ansehen

Fotos bitte an den Webmaster

Wer Fotos hat, die das Gemeinschaftserlebnis gut wiedergeben, bitte per E-Mail an den Webmaster senden. Es wird dann eine Galerie zusammengestellt.

Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Mastlegen gespart. Ein Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke aufBrückenwärter klappt die Brücke auf
Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke auf
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer

Fahrt nach Vöhl. Ansegeln der Segelsaison 2018 zu Himmelfahrt

Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.
Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.

6. Mai 2018

Beim Ansegeln geht es traditionell bis an das eine Ende der Welt. Für uns ist dies im Frühjahr der Zufluss der Eder. Es geht immer soweit wie es der Wind und Wetter zulassen. Zusätzlich entscheidet der Wasserstand des Stausees. In der Regel ist im Frühjahr jedoch mit Vollstau zu rechnen. Die Fahrt Eder aufwärts durch das Prinzental abseits jeder Uferstraße ist im Frühling ein besonderer Genuss.

Aufziehende Kaltfront

Das Ansegeln war dieses Jahr für Himmelfahrt vereinbart worden. Nach dem Rekordtiefstand im Mai letzten Jahres sollte es dieses Jahr besonders weit gehen. Wegen einer von Westen aufziehende massive Kaltfront mit Gewittergefahr war jedoch Vorsicht angesagt. Mancher USCler war gleich zu Hause geblieben. Auch andere waren zurückhaltend. Allgemein war für Himmelfahrt auffallend wenig Segelbetrieb auf dem Edersee.

Drei Boote des USC machten sich dem Wetter zum Trotz auf Richtung Vöhl. Ein Gastboot mit weiteren USClern schloss sich an. Bei lauem Wind ging es zunächst Richtung Halbinsel Scheid. Das kleine Geschwader war an deren Spitze angekommen, als wegen tiefschwarzer Wolken und dunklem Grummeln ein Stopp an dem nächsten Steg geraten war.

Trotzdem Vöhl knapp erreicht

Nach nur leichtem Regen wurde das Bild am Himmel wieder freundlicher. Da die Wetteraussichten weiter unsicher waren, teilte sich die Flotte. Zwei Boote segelten zurück in das Rehbacher Becken, um dort in der Nähe der USC-Liegeplätze zu kreuzen. Zwei Boote wollten noch weiter Richtung Vöhl. Bei Bringhausen war die Gesamtgemeinde erreicht. Erneut tiefschwarze Wolken und deutlich auffrischender Wind mit heftigen Böen rieten dann doch zur Umkehr.

Letztendlich hat die Spitze der Kaltfront den Edersee knapp südlich passiert. Nur die in Kassel Daheimgebliebenen wurden geduscht. Am Edersee klarte es zunehmend auf. Gleichzeitig nahmen Wind und Böen stetig zu. Es zeigten sich auf dem sonst eher glatten Wasser des Edersees sogar Katzenpfötchen. Wer sich traute hatte einen sportlichen Segeltag mit rauschender Fahrt. Ein Boot meldete Spitzengeschwindigkeiten von 5 Knoten.

Wetterkapriolen beim Segelcamp 2017: Freitag gab es starken Regen, Samstag Böen bis 6 und Sonntag endlich schönes Segelwetter mit Sonne

Viel Abwechslung. Beim Segelcamp 2017 wurde nicht nur gesegelt

USC-Segelcamp, 18.-20.08.2017

Das Segelcamp 2017 lag zum ersten Mal nach den Somerferien. Viele vom Verein und einige Gäste waren da. Wohl auch wegen des nicht idealen Wetters blieben wenige über Nacht. So wechselte die Belegschaft ständig. Seglerisch gab es vor allem ein Interesse: Die J/22 besser kennenlernen und ausprobieren. So war dieses Boot fast ständig unterwegs, während die meisten anderen Boote überwiegend am Steg blieben.

Am Freitag ging nichts ohne Regenschirm
Sonntag beim Frühstück lachte nicht nur die Sonne
Ederseesegeln wie im Bilderbuch am Sonntag
Zur neu erwordenen J/22 wurde Wissen ausgetauscht und praktisch geübt

Ostseesegeln mit Molly Moon. USC-Segelyacht in Eckernförde

Molly voll in Fahrt. Bei kräftigen Winden hat sich die Yacht auf der Ostsee voll bewährt
Herrliches Ostseewetter
Viel Neues zu besprechen
An Bord wurde weiteres gerichtet

Segelsaison 2017

Im Mai hatte eine Crew die USC-Yacht in Eckernförde gewassert und segelklar gemacht. Zu Pfingsten war die erste größere Bewährungsprobe für das Boot. Bei kräftigem Wind ging die erste Tour nach Maasholm an der Mündung der Schlei. Molly Moon bewies die Qualitäten einer richtigen Yacht. Auch vom Tempo konnte sie mit größeren Schiffen gut mithalten. Bildergalerie zum ersten Zweitagestörn.

Boje wechsel dich

Bevor es losging gab es einiges zu regeln und zu richten. Der Saisonaufbruch zu Pfingsten war eine gute Gelegenheit, mit den Mitgliedern des gastgebenden  Vereins bekannt zu werden. Die Aufnahme war aufgeschlossen und freundlich. So wurde sofort mit Seekarten ausgeholfen. Leider hat sich inzwischen ergeben, dass wir zu einem anderen Anbieter eines Bojenplatz wechseln müssen. Die nächste Belegungcrew soll diesen Wechsel vornehmen.

Wer Eckernförde nicht nur als Start und Zielort nutzen will, kann Molly in einen der Häfen – Stadthafen Eckernförde oder Hafen des Segelclubs Eckernförde (Sehr zu empfehlen) – in der Nachbarschaft verlegen. Am besten vorher anfragen.

Ausrüstung kontinuierlich verbessern

Die Pfingstcrew hatte einige Aufgaben am Boot zu erledigen. Ein neuer Anker wurde installiert. Die Festmacher gegen neue ausgetauscht. Die Ausrüstung erfasst und sortiert. Molly liegt an einer Boje. Das Dinghi zum Erreichen der Boje liegt jetzt so am Steg, wie es bei dem gastgebenden Verein üblich ist.

Bei dem Törn nach Masholm wurden alle Segel gefahren, auch während der Fahrt gerefft und gewechselt. Mit einigen Besonderheiten muss man sich vertraut machen. Eine Dokumentation mit Bildern zu dem Handling des Boots kann eingesehen werden. Konrad gibt gerne auch mündlich Auskunft.

Die Ausstattung wird im Laufe der Saison kontinierlich verbessert werden. Die nächsten Crews werden sicherlich den einen oder anderen Auftrag erhalten, diese Verbesserungen auszuführen. Ihre Erfahrungen bei den Törns sind wichtig und sollten im Verein diskutiert und dokumentiert werden.

Mehr Informationen zu Molly unter Revier und Flotte.

Richtig kennenlernen. Einführung in die Vereinsboote

Reges Interesse bei der ersten Einführung im Mai. Die allgemeinen Regeln am Steg, die Handhabung der Boote und die sozialen Geflogenheiten im Verein wurden gründlich erklärt.

Bootseinführung, Samstag, 21.Mai und 10. Juni 2017

Die Einführung in die Vereinsboote ist der Saisonstart für die Neuen im Verein. Sie fand dieses Jahr sehr reges Interesse. Dieses Jahr gab es sogar zwei Termine für die Einführung.

Jedes Jahr kommen über die Ausbildung neue Segler zum Verein. Die grundlegende Ausbildung in der Praxis erhalten sie an zwei Wochenenden bei der Segelschule Rehbach. Danach sind noch zwei Monate Zeit bis zur Segelprüfung Binnen, die wieder bei der Segelschule stattfindet. So ist noch genügend Zeit, für die Prüfung zu üben. Segelschülern, die dem Verein im Rahmen der Ausbildung beigetreten sind, stehen dafür die Jollen des Vereins zur Verfügung.

Verstehen und mitdenken. Das Rigg wird in seinen Grundfunktionen für alle Boote erklärt
Einfach aber genial. Beim Pirat kann man traitionelle Techniken kennen und lieben lernen
Gute Seemannschaft. Nur wenn die Boote ordentlich geführt und hinterlassen werden, haben alle Spaß

 

Damit Segler und Boote keinen Schaden davontragen gibt es eine gründliche Einführung. Jedes Boot hat seine Besonderheiten. Die Boote werden gemeinschaftlich genutzt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder das Boot nicht nur richtig bedient, sondern es auch ordnungsgemäß vertäut, die Segel trocken und faltenfrei verpackt, alles überprüft, ordentlich verstaut und mit der Persenning wind- und regensicher abdeckt.

Sich kümmern, damit alle Spaß haben

Zudem wird erklärt, wie das Schlüsselsystem funktioniert, was am Steg zu beachten ist, wie man sicher im Hafen manövriert, wie man sich ins Nutzungbuch einträgt ... USC-Segeln findet in Gemeinschaft statt. Es ist üblich, sich schon im Voraus für die Fahrt zum See zu verabreden. Wenn Platz im Boot ist, werden einzelne am Steg zum Mitsegeln eingeladen.

Die Nutzung der Boote regeln die, die vor Ort sind. Man trägt seine Handynummer in das Nutzungsbuch ein, damit Nachkommende ihr Interesse anmelden können. Alle zwei Stunden kommt man beim Steg vorbei, übergibt das Boot oder ermöglicht zuzusteigen.

Frühlingserwachen bei Countryrose. Bootsarbeiten 2017

Plätze tauschen. Die Kompromiss geht vorzeitig an den Steg und macht in der Bootshalle so Platz für Molly Moon, die für die Ostsee vorbereitet werden musste
Nicht nur schleifen, lackieren und polieren. Auch die Segel werden auf Verscheliß überprüft und ausgebessert.

März und April 2017

Die milden Temperaturen und die Sonne haben viele USCler zur Bootshalle in Niestetal gelockt. So hatten die Bootarbeiten einen guten Start. Es hat gleich ordentlich geruckt. Trotz Osterferien wurde alles rechtzeitig fertig.

Da Platz gebraucht wurde für die Bootsarbeiten an der neuen Yacht für die Ostsee kamen die Kompromiss und der Pirat schon vorzeitig an den Steg.

Bei anderen Booten ging es nicht so schnell. Die Takelung von Kielzugvogel Felix zu vereinfachen, dauerte etwas länger als erwartet. Beim Schwertzugvogel Milan haben sich erneut morsche Stellen gezeigt. Nach der gründlichen Reparatur am Steven im letzten Jahr musste jetzt am Heck ein längeres Stück erneuert werden.