Berichte und Diskussionen

Sonne und Regen. Frieslandsegeln 2018

Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern
Aufkreuzen im Zick-Zack-Kanal. Beim Wandersegeln in Westfriesland lernt man Segeln auf engen Gewässern

31. Mai — 3. Juni 2018

Fünfzehn Polyfalken ware der USC dieses Jahr auf den Seen und Kanälen Westfrieslands unterwegs. Da sich einige Teilnhmer apät entschlossen hatten, mussten Boote von einem zweiten Vercharterer gebucht werden. So wurde von Heeg und Langenweer gestartet. Die Flotte vereinigte sich am ersten Tag in Sloten.

Wandersegeln mit Gästen

Das Wandersegeln des USC-Kassel ist für Gäste offen. Auch Nichtmitglieder können mitsegeln. Ganze Familien nehmen teil. Eine gute Gelegenheit für Groß und Klein intensiv mit dem Segeln vertraut zu werden. Täglich wird ein Ziel verabredet, dass oft auf Umwegen über Kanäle und Engstellen zu errreichen ist. So wird man auch mit Routenplanung vertraut.

Glücklich abgewettert

Dieses Jahr waen die Temperaturen angenehm. Man musste allerdings oft mit Regen und Böen rechnen. Trotzdem hatte man Glück: Der Gewitterschauer war zur Mittagspause an Land und der langhanhaltenede heftige Regen war abends und nachts. Pech hatte nur, dessen Zelt den Regenmassen nicht Stand hielt. Wer auf den Booten unter der Persenning übernachtet hat, konnte ruhig den Regen verschlafen. – Revier in In Google Maps ansehen

Fotos bitte an den Webmaster

Wer Fotos hat, die das Gemeinschaftserlebnis gut wiedergeben, bitte per E-Mail an den Webmaster senden. Es wird dann eine Galerie zusammengestellt.

Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Von wo weht der Wind? Gemeinsame Routenplanung am Morgen
Mastlegen gespart. Ein Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke aufBrückenwärter klappt die Brücke auf
Umsonst den Mast gelegt. Ein freundlicher Brückenwärter klappt die Brücke auf
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
An Land abgewettert. Über Mittag zieht der Rand einer Gewitterfront über Woudsend
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer
Klönsnack auf Rakkenpolle. Die letzte Übernachtung auf der kleinen Insel im Heeger Meer

Fahrt nach Vöhl. Ansegeln der Segelsaison 2018 zu Himmelfahrt

Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.
Im sicheren Hafen. Die Geschwaderfahrt Richtung Herzhausen endete schon bald wegen Gewittergefahr vor Scheid. Dort ging die kleine Flotte zur Sicherheit vorübergehend an einen Steg.

6. Mai 2018

Beim Ansegeln geht es traditionell bis an das eine Ende der Welt. Für uns ist dies im Frühjahr Zufluss der Eder. Es geht immer soweit wie es der Wind und Wetter zulassen. Zusätzlich entscheidet der Wasserstand des Stausees. In der Regel ist im Frühjahr jedoch mit Vollstaa zu rechnen. Die Fahrt ederaufwärts durch das Prinzental abseits jeder Uferstraße ist im Frühling ein besonderer Genuss.

Aufziehende Kaltfront

Das Ansegeln war dieses Jahr für Himmelfahrt vereinbart worden. Nach dem Rekordtiefstand im Mai letzten Jahres sollte es dieses Jahr besonders weit gehen. Wegen einer von Westen aufziehende massive Kaltfront mit Gewittergefahr war jedoch Vorsicht angesagt. Mancher USCler war gleich zu Hause geblieben. Auch andere waren zurückhaltend. Allgemein war für Himmelfahrt auffallend wenig Segelbetrieb auf dem Edersee.

Drei Boote des USC machten sich dem Wetter zum Trotz auf Rochtung Vöhl. Ein Gastboot mit weiteren USClern schloss sich an. Bei lauem Wind ging es zunächst Richtung Halbinsel Scheid. Die kleiner Gewschader war an deren Spitze angekommen, als wegen tiefschwarzer Wolken und dunklem Grummeln ein Stopp an dem nächsten Steg geraten war.

Trotzdem Vöhl knapp erreicht

Nach nur leichtem Regen wurde das Bild am Himmel wieder freundlicher. Da die Wetteraussichten weiter unsicher waren, teilte sich die Flotte. Zwei Boote segelten zurück in das Rehbacher Becken, um dort in der Nähe der USC-Liegeplätze zu kreuzen. Zwei Boote wollten noch weiter Richtung Vöhl. Bei Bringhausen war die Gesamtgemeinde erreicht. Erneut tiefschwarze Wolken und deutlich auffrischender Wind mit heftigen Böen rieten dann doch zum Umkehr.

Letztendlich hat die Spitze der Kaltfront den Edersee knapp südlich passiert. Nur die in Kassel Daheimgebliebenen wurden geduscht. Am Edersee klarte es zunehmend auf. Gleichzeitig nahm Wind und Böen stetig zu. Es zeigten sich auf dem sonst eher glatten Wasser des Edersees sogar Katzenpfötchen. Wer sich traute hatte  einen sportlichen Segeltag mit rauschender Fahrt. Ein Boot meldete Spitzengeschwindigkeiten von 5 Knoten.

Sehr gut besucht! Jahreshauptversammlung des Vereins

7. März 2018, Riverside, Auedamm 15

Statt des monatlichen Vereinsabend fand im März die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Hauptprogrammpunkte waren der Bericht des Vorstands, Diskussion der Berichte und Entlastung des Vorstands. Für die neue Amtsperiode wurde der Vorstand neu gewählt. Die bisherigen Mitglieder des Vorstand stellten sich wieder zur Wahl und wurden durch die Mitglieder im Amt bestätigt. Beisitzer, de die Arbeit des Vorstands unterstützen, sollen in Zukunft vom Vorstand benannt werden  Das weitgehend unveränderte Team findet ihr unter Verein/Team.

Hier das Protokoll zur Versammlung als PDF.

Pirat wird Zugvogel. Diskussion zur Entwicklung der Vereinsflotte

Bei dem sehr gut besuchten Vereinsabend im November ist über die Nutzung der Vereinsboote und die Entwicklung der Flotte intensiv diskutiert worden.

Ausgangspunkt war die Betrachtung der Statistik zur Bootsnutzung in dieser Saison. Sie zeigt, dass die zwei Zugvögel, Kompromiss und J/22, zu fast gleichen Teilen, 80 Prozent der Nutzungen abdecken. Der Pirat wurde deutlich weniger genutzt. Grundsätzlich sind die  Boote sind an Wochenenden täglich höchstens vier Stunden unterwegs.

Tendenz der Bootsnutzung

Die Bootsnutzung war dieses Jahr durch den besonderen Saisonverlauf mit frühem Niedrigwasser deutlich eingeschränkt. Laser und Kat kamen gar kaum zum Zug. Zudem hatten Felix und Kompromiss langfristige Schäden. Trotzdem bestätigt die Statistik in den Grundzügen den Trend der letzten Jahre.

Mit der Neuanschaffung der J/22 wurde dieses Jahr die Flotte vergrößert. Hauptziel war jedoch, die Flotte zu verjüngen und sportlich attraktiver zu machen. Dies scheint gelungen. Nach zunächst vorsichtiger Zurückhaltung wurde bald erkannt, dass die J/22 nicht schwieriger zu segeln ist wie ein Zugvogel.

Die Statistik zeigt: Es sind noch genügend Kapazitäten pro Boot frei. So liegt eine Reduzierung der aktiven Flotte nahe. Dies bietet dauernde Entlastung bei den Kosten (700 bis 1000 EUR pro Boot und Jahr) und bei dem für jedes Boot notwendigen persönlichen Einsatz zur Wartung und Betreuung. Umgekehrt kann erwartet werden, dass weniger Boote intensiver genutzt werden und so auch besser in Schuss gehalten werden.

Pirat wird Zugvogel

Von Seiten des Vorstands wurde vorgeschlagen, den Piraten nächstes Jahr in der Bootshalle zu lassen. Er steht als Ersatzboot weiter zur Verfügung. Zudem kann er ohne großen Aufwand für Ausflüge in fremde Gewässer (Steinhuder Meer … ) genutzt werden.

Es gab viele Wortmeldungen zum Thema. Dabei wurde zu Bedenken gegeben, dass der Pirat ideal sei, um alleine zu segeln. Nicht immer seien Mitsegler am See. Auch sei es interessant, gerade an Tagen mit idealem Segelwetter möglichst viele Boote am See zu haben.

Die Neuanschaffung der J/22 und von Molly Moon müsse nicht zur Reduzierung des gewohnten Angebots führen, sondern könnte als Erweiterung des Angebots gewertet werden, für dass die Mitglieder bereit wären, etwas mehr Beitrag zu zahlen. Mit 10 Euro mehr pro Jahr seien die Mehrkosten durch ein zusätzliches Boot leicht aufzufangen. Eine solche Erhöhung läge ohnehin nur im Rahmen des Inflastionsausgleichs.

Nach längerer Diskussion bat der Vorstand um ein Meinungsbild aus dem Kreis der Anwesenden. Das bestätigte dann doch den ursprünglichen Vorschlag des Vorstands. Der Pirat wird demnach im nächsten Frühling nicht an den See gebracht. Wie es weiter geht, entscheidet der Verlauf der Segelsaison und vor allem das Interesse und Engagement der Mitglieder.

Wetterkapriolen beim Segelcamp 2017: Freitag gab es starken Regen, Samstag Böen bis 6 und Sonntag endlich schönes Segelwetter mit Sonne

Viel Abwechslung. Beim Segelcamp 2017 wurde nicht nur gesegelt

USC-Segelcamp, 18.-20.08.2017

Das Segelcamp 2017 lag zum ersten Mal nach den Somerferien. Viele vom Verein und einige Gäste waren da. Wohl auch wegen des nicht idealen Wetters blieben wenige über Nacht. So wechselte die Belegschaft ständig. Seglerisch gab es vor allem ein Interesse: Die J/22 besser kennenlernen und ausprobieren. So war dieses Boot fast ständig unterwegs, während die meisten anderen Boote überwiegend am Steg blieben.

Am Freitag ging nichts ohne Regenschirm
Sonntag beim Frühstück lachte nicht nur die Sonne
Ederseesegeln wie im Bilderbuch am Sonntag
Zur neu erwordenen J/22 wurde Wissen ausgetauscht und praktisch geübt

Richtig kennenlernen. Einführung in die Vereinsboote

Reges Interesse bei der ersten Einführung im Mai. Die allgemeinen Regeln am Steg, die Handhabung der Boote und die sozialen Geflogenheiten im Verein wurden gründlich erklärt.

Bootseinführung, Samstag, 21.Mai und 10. Juni 2017

Die Einführung in die Vereinsboote ist der Saisonstart für die Neuen im Verein. Sie fand dieses Jahr sehr reges Interesse. Dieses Jahr gab es sogar zwei Termine für die Einfürhung.

Jedes Jahr kommen über die Ausbildung neue Segler zum Verein. Die grundlegende Ausbildung in der Praxis erhalten sie an zwei Wochenenden bei der Segelschule Rehbach. Danach sind noch zwei Monate Zeit bis zur Segelprüfung Binnen, die wieder bei der Segelschule stattfindet. So ist noch genügend Zeit, für die Prüfung zu üben. Segelschülern, die dem Verein im Rahmen der Ausbildung beigetreten sind, stehen dafür die Jollen des Vereins zur Verfügung.

Verstehen und mitdenken. Das Rigg wird in seinen Grundfunktionen für alle Boote erklärt
Einfach aber genial. Beim Pirat kann man traitionelle Techniken kennen und lieben lernen
Gute Seemannschaft. Nur wenn die Boote ordentlich geführt und hinterlassen werden, haben alle Spaß

 

Damit Segler und Boote keinen Schaden davontragen gibt es eine gründliche Einführung. Jedes Boot hat seine Besonderheiten. Die Boote werden gemeinschaftlich genutzt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder das Boot nicht nur richtig bedient, sondern es auch ordnungsgemäß vertäut, die Segel trocken und faltenfrei verpackt, alles überprüft, ordentlich verstaut und mit der Persenning wind- und regensicher abdeckt.

Sich kümmern, damit alle Spaß haben

Zudem wird erklärt, wie das Schlüsselsystem funktioniert, was am Steg zu beachten ist, wie man sicher im Hafen manövriert, wie man sich ins Nutzungbuch einträgt ... USC-Segeln findet in Gemeinschaft statt. Es ist üblich, sich schon im Voraus für die Fahrt zum See zu verabreden. Wenn Platz im Boot ist, werden einzelne am Steg zum Mitsegeln eingeladen.

Die Nutzung der Boote regeln die, die vor Ort sind. Man trägt seine Handynummer in das Nutzungsbuch ein, damit nachkomende ihr Interesse anmelden können. Alle zwei Stunden kommt man beim Steg vorbei, übergibt das Boot oder ermöglicht zuzusteigen.

Frühlingserwachen bei Countryrose. Bootsarbeiten 2017

Plätze tauschen. Die Kompromiss geht vorzeitig an den Steg und macht in der Bootshalle so Platz für Molly Moon, die für die Ostsee vorbereitet werden musste
Nicht nur schleifen, lackieren und polieren. Auch die Segel werden auf Verscheliß überprüft und ausgebessert.

März und April 2017

Die milden Temperaturen und die Sonne haben viele USCler zur Bootshalle in Niestetal gelockt. So hatten die Bootarbeiten einen guten Start. Es hat gleich ordentlich geruckt. Trotz Osterferien wurde alles rechtzeitig fertig.

Da Platz gebraucht wurde für die Bootsarbeiten an der neuen Yacht für die Ostsee kamen die Kompromiss und der Pirat schon vorzeitig an den Steg.

Bei anderen Booten ging es nicht so schnell. Die Takelung von Kielzugvogel Felix zu vereinfachen, dauerte etwas länger als erwartet. Beim Schwertzugvogel Milan haben sich erneut morsche Stellen gezeigt. Nach der gründlichen Reparatur am Steven im letzten Jahr musste jetzt am Heck ein längeres Stück erneuert werden.