Kurs buchen

Willkommen an Bord

Schön, dass du den Universitäts-Segelclub Kassel kennenlernen möchtest — oder schon neu bei uns an Bord bist. Im Namen des Vorstands und aller Mitglieder: herzlich willkommen!

Bei uns brauchst du kein eigenes Boot. Rund hundert Menschen mit unterschiedlichen Berufen und Segelerfahrungen teilen sich eine Flotte, Wissen und Verantwortung. Unser Ziel ist einfach: gemeinsam segeln, voneinander lernen und den Wassersport in Kassel und Nordhessen bezahlbar möglich machen.

So kommst du schnell an Bord

Vereinsabend. Wir treffen uns in der Regel am ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr — derzeit regelmäßig in der Gaststätte „Zum langen Feld“, Dittershäuser Str. 17, 34134 Kassel-Niederzwehren. Der Ort kann wechseln; die aktuelle Einladung steht in den Terminen und kommt per E-Mail. Gäste sind ausdrücklich willkommen.

Mitsegeln. Saisonansegeln, Bootseinführung und das Segelcamp — meist im Juni am Steg in Rehbach — sind besonders gute Gelegenheiten zum Kennenlernen. Beim Schnuppersegeln kannst du auch ohne Mitgliedschaft mit anpacken und unter Anleitung das Ruder übernehmen.

Mitglied werden. Den Antrag findest du bei den Dokumenten. Ausfüllen, unterschreiben und am besten beim Vereinsabend persönlich einem Vorstandsmitglied geben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Dein schnellster Einstieg: Komm zum nächsten Vereinsabend oder zu einer offenen Segelaktion. Dort lernst du Menschen, Boote und die nächsten Termine am unkompliziertesten kennen. Was die Mitgliedschaft kostet, steht auf der Vereinsseite.

Was dich beim USC erwartet

Edersee. Fünf Boote liegen in der Saison am See — die D’Jay, die Sprinto, die Kompromiss, die Ostwind und der Laser. Pirat und Opti kommen bei Bedarf aus der Halle dazu. Die Uschi, unser Motorboot, ist für die Praxisausbildung auf der Fulda da.

Ostsee und andere Reviere. Die Comet 700 Molly Moon steht für kleine Crews ab Eckernförde bereit. Dazu kommen das traditionelle Frieslandsegeln und Ausfahrten mit den eigenen Booten auf fremde Gewässer, etwa Diemelsee oder Lippesee.

Segelcamp, meist im Juni. Ein gemeinsames Wochenende in Rehbach mit viel Segeln, regelmäßigen Crewwechseln, Camping und Grillen. Erfahrene Mitglieder weisen in die Boote ein und begleiten Einsteiger; Gäste sind willkommen. Den Termin findest du in den Terminen und in der Einladung.

Ausbildung und Fortbildung. Theoriekurse für die Sportbootführerscheine, Motorbootpraxis auf der Fulda, dazu Funk, Wetter, Sicherheit und Seemannschaft — für Einsteiger wie Fortgeschrittene. Alles unter Kurse.

Gemeinschaft. Bootsarbeiten, Ein- und Ausbooten, Segelcamp, Regatta, Törns und gesellige Abende leben davon, dass viele mitmachen.

Deine ersten Schritte im Verein

Patenschaft ansprechen. Neuen Mitgliedern vermitteln wir auf Wunsch eine erfahrene Ansprechperson. Melde dich einfach beim Vereinsabend oder bei der Geschäftsstelle.

Boote kennenlernen. Nimm an der Bootseinführung teil und segle zunächst mit erfahrenen Mitgliedern. Für die selbstständige Nutzung ist eine Freigabe durch ein Vorstandsmitglied nötig — ein Segelschein allein genügt nicht.

Bei einem Boot mit anpacken. Die Boote leben von den Leuten, die sich um sie kümmern: Pflege, Auf- und Abriggen, Winterarbeit in der Halle. Nach unserer Vereinsordnung ist jedes Mitglied Pate für ein Vereinsboot: Such dir eins aus, das dich reizt, und sag es den Obleuten — wer das ist, steht auf den Bootsprofilen unter Revier & Flotte. Von deinen Arbeitsstunden sollen fünf an den Booten entstehen, am besten an deinem. Einige Boote suchen Nachfolge für ihre Obleute — eine gute Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen.

Vereinsarbeit dokumentieren. Wer die Vereinsboote nutzen möchte, weist jährlich mindestens zehn Arbeitsstunden nach; davon sollen mindestens fünf an den Booten geleistet werden. Alternativ ist nach Vereinsordnung ein zusätzlicher Beitrag von bis zu 60 € möglich.

Saisonschlüssel erhalten. Die Ausgabe erfolgt beim Vereinsabend, nachdem die Arbeitsstunden beziehungsweise der Zusatzbeitrag nachgewiesen sind. Das Schlüsselpfand beträgt 50 €.

Sicher und fair auf dem Wasser

Vor der ersten eigenständigen Fahrt lies bitte die Beitrags- und Vereinsordnung und lass dich am Steg einweisen. Trage jede Nutzung in die Liste in der Segelkiste ein, führe für alle Personen passende Schwimmwesten mit und segle ab 6 Beaufort nicht mehr mit Vereinsbooten. Schäden oder Mängel sicherst und meldest du sofort der zuständigen Person im Vorstand oder der Bootsobfrau beziehungsweise dem Bootsobmann.

Prüfe außerdem, ob deine Privathaftpflicht Schäden an Vereinsbooten abdeckt — die Boote sind nicht vollkaskoversichert.

Bleib informiert

Termine und Neuigkeiten stehen auf dieser Website; auf Instagram findest du uns unter @usc_kassel. Über den Aufnahmeantrag kannst du freiwillig den E-Mail-Verteiler und den WhatsApp-Broadcast wählen — dort kommen Einladungen und Vereinsnachrichten an.

Signal-Gruppen. Kurzfristige Absprachen — wer fährt wann an den See, wer braucht noch Crew — laufen bei uns über Signal. Diese Gruppen sind Mitgliedern vorbehalten. Wenn du aufgenommen bist, sag beim Vereinsabend Bescheid oder schreib der Geschäftsstelle: Wir laden dich dann in die passende Gruppe ein.

Regeln, die das Vereinsleben leicht machen

Die Vereinsordnung. Sieben Boote, rund hundert Leute, kein Hafenmeister: Das funktioniert, weil sich alle an ein paar gemeinsame Regeln halten. Boote so hinterlassen, wie man sie vorfinden möchte — segelklar, sicher vertäut, sauber — und den Törn ins Fahrtenbuch eintragen. Was sonst noch gilt, steht in der Beitrags- und Vereinsordnung.

Gute Nachbarschaft am Steg. Wir liegen zwischen Einzelbooten, und unsere Runden sind größer und fröhlicher als die der Nachbarn. Das dürfen sie ruhig sehen. Damit es dabei bleibt: Gangway freihalten, zum Zusammensitzen die eigenen Pontons nehmen, Baden am Kopfende des Stegs mit freier Zufahrt für die Boote, und wenn es lauter wird, geht es rüber an den Strand.

Wenn etwas kaputtgeht. Passiert, auch erfahrenen Leuten — 2017 lief bei viel Wind eine unserer Jollen an der Halbinsel Scheid auf die Felsen. Wichtig ist nur, was danach kommt: das Boot erst einmal sichern, damit nichts Weiteres passiert, dann Obleute oder Vorstand anrufen. Die Reparatur wird gemeinsam organisiert, Sachkundige im Verein helfen gern. Die Kosten trägt, wer den Schaden verursacht hat, eine Vollkasko gibt es für unsere Boote nicht. In der Praxis übernimmt das meist die private Haftpflicht — damals war das so. Frag deine vorher einmal, ob Schäden an Vereinsbooten gedeckt sind; manche schließen das aus, weil Mitglieder als Miteigentümer gelten.

Beim Kranen hinschauen. Ein- und Ausbooten leiten die Obleute, und der Kranführer gibt die Kommandos. Trotzdem lohnt es sich, dass alle mit hinschauen: Die Gurte auf Rumpfhöhe mit einer Leine zusammenbinden, dann kann nichts abrutschen. Die Versicherung des Kranbetreibers springt nämlich nicht ein, wenn doch.

Wir freuen uns darauf, dich persönlich kennenzulernen — am Vereinsabend, am Steg oder direkt auf dem Wasser. Mast- und Schotbruch!

Zum Ausdrucken: Diese Seite gibt es auch als Broschüre „Willkommen an Bord“ (PDF) — praktisch für Paten und zum Weitergeben.

Mit ins Boot?

Komm zum Vereinsabend oder schreib uns — wir zeigen dir Steg, Boote und Leute. Mitgliedsbeiträge und alles Weitere erklären wir dir in zehn Minuten.