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Lightning (Kieljolle)
Unsere Lightning — eine bewährte Klasse mit eigenen Rigg-Eigenheiten. Hat man sich daran gewöhnt, ist sie unproblematisch und macht auch abseits der Regatta viel Segelspaß. Wichtig: erst lenzen, dann segeln.
Mehr zur Lightning: Internationale Klassenvereinigung · Sparkman & Stephens (Konstrukteure)
Die Persenning ist nicht ganz dicht — nach Regen steht oft Wasser im Boot. Ein Ösfass ist an Bord, ein großer Schwamm hilft zusätzlich. Wichtig: Das Boot ist nicht selbstlenzend und nach einer Kenterung ohne Hilfe von außen kaum wieder aufzurichten.
Die Lightning hat 1,50 m Tiefgang bei voll abgesenktem Schwert — entsprechend lang und schwer ist es. Beim Niederlassen und Aufholen das Fall erst loslassen, wenn das Schwert in Position und gesichert ist; für oben gibt es zusätzlich einen Sicherungsbolzen. Ohne Kontrolle kracht das Schwert nach unten. Die Längsrisse am Schwertkasten zeigen, dass genau das schon passiert ist.
Die Fallen laufen über selbstklemmende Powerklemmen von Spinlock — zum Fieren genügt ein Tastendruck. Zwei Umlenkrollen sorgen dafür, dass man besser Zug ausüben kann. Hat man sich an die Eigenheiten des Riggs gewöhnt, ist die Lightning unproblematisch zu segeln.
Mahagonijolle mit Edelstahlschwert und Spanten aus Zeder, Süll und Fußreling aus Teak, Bodenbretter aus Lärche — ein Bau der Heinrich Werft von 2012. An Bord: Groß, Fock, Spinnaker, Persenning, Anker, Paddel und Bootshaken; dazu ein Straßentrailer mit Slipvorrichtung.











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